
Julie Stacey
Dichter
Mit achtzehn bekam Julie Panikattacken und hatte zu diesem Zeitpunkt keine Ahnung, dass sie Bipolar hatte. Die bewölkten Tiefs und die Angst hatten sie während ihrer gesamten Kindheit und Jugend begleitet. Es war einfach ein Teil des Lebens. Zehn Jahre später waren ihre Stimmungsschwankungen so stark, dass sie auf einer Polizeiwache diagnostiziert wurde, nachdem sie eine Pizza bestellt und mit Monopolgeld bezahlt hatte.
Lesen war für Julie immer ein beliebter Zeitvertreib. Durch Bücher studierte sie östliche Philosophien, Meditation und spirituelles Heilen und glaubt, dass diese Praktiken ihr geholfen haben, sich als ganzheitliche Therapeutin und Tutorin in der Erwachsenenbildung zu qualifizieren. Noch wichtiger ist, dass es ihr mit etwas Unterstützung von ihrem Schwager und ihrer Schwägerin half, ihre Familie zusammenzuhalten.
Anschließend unterrichtete sie sieben Jahre lang in der Erwachsenenbildung und leitete Workshops zur Beschäftigungsfähigkeit für Arbeitslose. Dazu gehörte auch die Durchführung von Vertrauensworkshops in Gefängnissen in den East Midlands, die ihr sehr viel Spaß machten.
Heute hat sie drei erwachsene Söhne und arbeitet in Teilzeit als Sachbearbeiterin. Ausgehend von Techniken, mit denen sie sich selbst geholfen hat, arbeitet sie derzeit an einem Selbsthilfebuch. Sie strebt danach, im Bereich Geist, Körper und Seele zu schreiben, um Menschen zu helfen, die persönliche Probleme lösen, ihr Selbstvertrauen stärken und das Beste aus ihrem Leben machen wollen.